Erfolg bei der Schulsozialarbeit

Im letzten Herbst haben wir im Schulkreis Glattal erfahren, dass die Schulsozialarbeit neu verteilt werden soll. Der Grund dafür war, dass mehr Schulen den Wunsch nach einer Schulsozialarbeiterin, einem Schulsozialarbeit äusserten. Dies brachte die Schulpräsidentin und die Leiterin des Sozialzentrums dazu, die Pensen neu zu verteilen. So standen einige Schulhäuser in kurzer Zeit vor der Situation, dass sie viel weniger Stunden Schulsozialarbeit zur Verfügung hatten und die SchulsozialarbieterInnen mussten zwingend in zwei Schulhäusern arbeiten. Das hat dann einige SchulsozialarbeiterInnen im Schulkreis Glattal dazu bewogen, sich eine neue Stelle zu suchen. Dadurch ist in mehreren Schulen mit vielen Kindern aus einem schwierigen Umfeld eine prekäre Situation entstanden, weil die ganze Aufbauarbeit einiger erfahrener SchulsozialarbeiterInnen auf einmal weg war.

Diese Ausgangslage im letzten Herbst brachte mich dazu mit verschiedenen Personen aus dem Gemeinde- und dem Stadtrat zu sprechen. So kam dann der Antrag im Budget 2012 zusammen mit einem Begleitpostulat zur Erhöhung der Schulsozialarbeit um 5 Stellen zustande. Durch geschicktes Verhandeln unserer RPK-Delegierten, allen voran Florian Utz, konnte eine Mehrheit gefunden werden. So wurde der Antrag im Budget 2012 genehmigt. Am letzten Mittwoch kam nun die Weisung des Stadtrates in den Gemeinderat, die die zusätzlichen Stellen ab 2013 definitiv einführen will. In der Zwischenzeit hat sich auch das Sozialdepartement intensiv mit dem Thema auseinander gesetzt. So wurde der Verteilschlüssel neu ausgehandelt und es wurde ein klarer Aufgabenkatalog erstellt. Durch die neue Verteilung der Pensen der Schulsozialarbeit erhält Zürich Nord durch die grosse Zunahme der SchülerInnenzahlen einen grösseren Anteil an der Schulsozialarbeit.

Heute ist in den Schulen der Stadt Zürich durch die integrative Förderung vor allem Teamarbeit gefragt. Um alle Kinder optimal unterstützen, fördern und fordern zu können, braucht es eine gute und vernetzte Zusammenarbeit. Dabei spielt die Schulsozialarbeiterin eine wichtige Rolle. Ich freue mich sehr, dass ich durch meinen Vorstoss und mein hartnäckiges Weiterfragen einen grossen Erfolg in diesem Bereich erzielen konnte.

Parolen vom 26. November

Stadt Zürich

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   Christine Stokar

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