Soziales und Gesundheit

Un(v)ermessbar

Portrait von Claudia Nielsen

Mein Alltag ist prall gefüllt mit strategischen Entscheiden, politischen Fragestellungen und Budgets, neuen Gesetzen oder neuen Finanzierungssystemen. Die Ökonomisierung im Gesundheitswesen schreitet voran. Effizienz ist gefragt. Es gibt Kennzahlen und Prozesse, durchschnittliche Aufenthaltsdauern und Pflegestunden. Alles soll messbar und vor allem auch verrechenbar sein.

Spitalversorgung für alle statt für wenige – auch in Zukunft

Portrait von Claudia Nielsen

Vor 5000 Jahren lebten schon Zürcherinnen und Zürcher dort, wo heute das Opernhaus steht, fischten, nähten, handelten, stritten und lachten. Die meisten starben, bevor sie 30 wurden. Heute dürfen Zürcherinnen und Zürcher damit rechnen, weitgehend gesund über 80 zu werden. Der grosse Sprung in der Lebenserwartung ist in den letzten hundert Jahren passiert.

Ein städtisches Bordell

Christine Seidler

Meine am 20. April 2016 eingereichte Motion beauftragt den Stadtrat, eine Liegenschaft für ein städtisches Laufhaus respektive umgangssprachlich Bordell zur Verfügung zu stellen. Dieses soll nach Möglichkeit von den Sexarbeiterinnen selbstverwaltet und im Kollektiv geführt werden.

Streichholzbeinchen und Spaghettiärmchen

Linda Bär

Die französische Regierung verbietet Magermodels, resp. will, dass Modelagenturen nur Mädchen engagieren, die einen BMI (Body Mass Index) von mindestens 18 haben. Wer dagegen verstösst kann mit bis zu sechs Monaten Haft oder 75'000 Euro Geldstrafe bestraft werden. Solche Gesetze gegen Hungerhacken kennen auch Spanien, Italien, Belgien und Israel.

Bericht der Ombudsfrau

Peter Küng

Neben dem Geschäftsbericht des Stadtrates hat diesen Mittwochabend der Gemeinderat auch die Berichte der Ombudsfrau und des Datenschützers abgenommen. Gerne nehme ich die Gelegenheit wahr, auf den Bericht der Ombudsstelle hier kurz einzugehen.

Säe gutes Korn, so erhältst du gutes Brot

Pascal Lamprecht

Im Gemeinderat ging es diese Woche nicht nur um stark alkoholisierte Personen (Stichwort ZAB aka Hotel Suff), sondern auch um längerfristig Benachteiligte der Gesellschaft – konkret um junge Eltern auf Lehrstellensuche, überschuldete Mitmenschen und Flüchtlinge aus Syrien.

Ein überzeugtes Ja zur SKOS und zum Mindestlohn!

Seit das Bundesgericht im berühmt gewordenen „Fall Berikon“ entschieden hat, dass sich Gemeinden auch bei Sanktionen gegenüber Sozialhilfebeziehenden an rechtsstaatliche Verfahren und Regeln halten müssen, gibt es in immer mehr Gemeinden Anträge aus der SKOS auszutreten.

Ein High im Hochnebel?

Mitten im winterlichen Dunst beschäftigten wir uns im GUD letzte Woche intensiv mit einem ganz anderen Hoch. Oder um noch ein letztes Wortspiel zu bemühen, blühte ein altbekanntes Thema wieder auf: Die Cannabis-Regulierung.

Gute Gesundheit!

Wie selbstverständlich wünschen wir uns zu jedem Neujahresanfang gute Gesundheit. Als Pflegefachmann HF weiss ich aus eigener Erfahrung, wie wichtig eine Gesundheitsversorgung ist, welche der gesamten Bevölkerung zugänglich ist. Alle Menschen haben unabhängig von ihrem sozialen Status das Recht auf eine gute medizinische, therapeutische und pflegerische Leistung.

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Parolen vom 26. November

Stadt Zürich

JA zu allen stätischen Vorlagen

• Wahl Friedensrichteramt
   Christine Stokar

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